Bobenneukirchen - Die St. Margareten KircheSt. Margareten

... wurde nach dem Brand vom 6. November 1704 in annähernd gleicher Größe wieder aufgebaut. Dazu sammelte man eine große Kollekte weit über die Grenzen des Vogtlandes hinaus. Der Turm wurde erst 1737 fertig.

HolzdeckeDie bemalte Holzdecke kam 1799 hinzu.

Nach der Außen- und Innensanierung in den letzten Jahren wartet unsere Kirche nun auf eine Reinigung und Reparatur der sehr gut klingenden historischen Bärmig-Orgel.

Der größte Schatz in dieser Kirche sind die Menschen, die sie besuchen, pflegen, schmücken, wertschätzen und einfach als ihr Gotteshaus annehmen.



Zur Geschichte ...

Aus "Neue Sächsische Kirchengalerie" Die Parochie Bobenneukirchen (Verlag Arwed Strauch - Leipzig, 1910): Sichere Nachrichten über den Rittersitz wie die Kirche und Pfarrei zu Bobenneukirchen (Babennewnkirchen, Newinkirchen, Babynnewinkirchen, Babinnewkirchen) haben wir erst aus den Jahren1347 und 1397. Wir gewinnen da einen Einblick in alte Patronatsverhältnisse.

Am 4. April 1347 ... überträgt Agnes, Witwe des Ritters Johannes Tossen, mit ihren Töchtern Dorothea und Ofmia (Euphemia) im Sinne ihres verstorbenen Mannes dem Monchskloster Langheim bei Kitzingen in Bayern das Patronatsrechtder Pfarrkirche zu Bobenneukirchen (sita prope parochiam Widersperg dyocesis Babenbergensis).

Gleichwohl wird dieses Recht in der Folgezeit streitig gemacht. Schon im Jahre 1380 begann der Streit. Heinrich, Abt des Cistercienser Klosters in Langheim, präsentierte als Patron der Pfarrkirche zu Bobenneukirchen nach dem Tode Ottos, des letzten Geistlichen daselbst, den Priester Heinrich von Tanna dem Bischof von Bamberg und bat um dessen Investitur (Bamberg, den 10. Oktober 1380). Diesen vom Kloster vorgeschlagenen Heinrich von Tanna schützte der Bischof Lampert gegen Eberhard Heinz, den Gegenbewerber.

Der Priester heinrich von Tanna erhielt bis zur Schlichtung des Streits über das Patronatsrecht der Pfarrkirche zu Bobenneukirchen die Verwaltung dieser Pfarrei übertragen, und die Pfarreiverwalter von Münchberg, Schauenstein und Triebel sollten dem Heinrich von Tanna zur Besitzergreifung der genannten Pfarrei behilflich sein (25. Oktober 1380).

Im Jahre 1381 wurde die Sache zu Gunsten des Heinrich von Tanna rechtlich entschieden, und dieser auch förmlich mt der Pfarre belehnt. Denn der Bischof von Bamberg investiert in diesem Jahre den Priester heinrich von Tanna, der ihm vom Konvent des Cisterzienser Klosters in Langheim zum Pfarramt in Bobenneukirchen präsentiert worden war, endgültig als einzigen und bleibenden Pfarrer daselbst, beauftragte den Archidiakonos von Bamberg mit dessen Einführung und mit der Verpflichtung, der Parochianen zur Erfüllung aller ihrer Obliegenheiten gegen ihren Pfarrer (Baberg, den 6. März 1381). Somit war für einige Zeit der Streit geschlichtet bis zum Jahre 1397. Wird fortgesetzt.

Der größte Schatz in dieser Kirche sind die Menschen, die sie besuchen, pflegen, schmücken, wertschätzen und einfach als ihr Gotteshaus annehmen.

nach obennach oben

<--- zurück ---

--- weiter nach Dröda --->

letzte Änderung am 02.12.2014 18:44